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Ein Abend im Zeichen Dag Hammarskjölds und der Vereinten Nationen

16 Mai 2018

Am 16. Mai 2018 luden die Schwedische Botschaft und die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) zum Seminar "Dag Hammarskjöld and the United Nations - Past, Present and Future" ins Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin ein.

Schweden möchte dazu beitragen, die Vereinten Nationen effizienter, transparenter und zweckmäßiger zu machen, damit sie sich besser für den wichtigen Kampf für globalen Frieden einsetzen können.“ – so die schwedische Kultur- und Demokratieministerin Alice Bah Kuhnke in ihrer Begrüßung.

 

Die Generalsekretärin der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Dr. Lisa Heemann, betonte in ihrer Einführung im vollbesetzten Auditorium des Felleshus die Rolle von Individuen und nichtstaatlicher Organisationen, um die Reform der Vereinten Nationen voranzubringen.

   

Nachdem der Autor der Biographie „Dag Hammarskjöld: Das Unmögliche möglich machen“, Henrik Berggren, einen Einblick in Hammarskjölds Leben gab, warf der ehemalige Rechtsberater und Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen Hans Corell einen Blick auf die Zukunft der Organisation und betonte dabei den Bedarf von Reformen.

Der schwedische Botschafter in Deutschland Per Thöresson und der Beauftragte für Menschenrechte, internationale Entwicklung und Soziales des Auswärtigen Amts, Dr. Christophe Eick, erzählten aus ihrer jeweiligen Landesperspektive von den Erfahrungen mit und ihren Prioritäten im UN-Sicherheitsrat.

   

Die Moderatorin des Abends, Anja Papenfuß, Leiterin der Pressestelle der Friedrich-Ebert-Stiftung, leitete eine lebendige Diskussion, die sich von der Geschichte bis zu den gegenwärtigen Herausforderungen und der Zukunft der Vereinten Nationen spannte.

Die Teilnehmer des Panels waren sich einig, dass die Weltorganisation heute sowie schon zu Dag Hammarskjölds Zeiten, von ihren Stärken und Schwächen geprägt ist. Es sei die zentrale Aufgabe engagierter Mitgliedstaaten, sich für eine Stärkung der Funktionsfähigkeiten der Weltorganisation einzusetzen, um den Multilateralismus zu bewahren.

In seinem Schlusswort sagte der schwedische Botschafter: „Es ist unsere Hoffnung, dass Deutschland als gewähltes Mitglied des Sicherheitsrats 2019 den Ball, den Schweden als Mitglied 2017-2018 ins Rollen gebracht hat, weiterspielen wird, damit die Prioritäten, die unsere beiden Länder teilen, zur Weiterentwicklung des Sicherheitsrats und so der Weltorganisation, beitragen können“.